Willkomm/Lenzen/Breuer: Chancen des Strukturwandels nutzen

Bund und Länder haben sich grundsätzlich über den Fahrplan und Maßnahmen zum Kohleausstieg verständigt. Grundlage war der Anfang 2019 vorlegte Bericht der Kommission ‚Wachstum. Strukturwandel. Beschäftigung.’.

„Mit der Einigung wird Klarheit geschaffen. Entscheidend ist jetzt, dass das Gesetzgebungsverfahren zügig umgesetzt wird und die Mittel für den Strukturwandel bereitgestellt werden“, fordert die Dürener FDP-Bundestagsabgeordnete Katharina Willkomm von der großen Koalition in Berlin. „Wir hier in der Region warten auf konkrete Maßnahmen; mit Berichten alleine werden wir den Strukturwandel nicht gestalten können.“

„Die Entscheidung ein Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft in Jülich anzusiedeln, ist eine Stärkung des Forschungsstandortes Kreis Düren“, freut sich Klaus Breuer, stellv. FDP-Kreisvorsitzender und Sprecher für Kreisentwicklung. „Dies alleine wird aber nicht ausreichen die Brüche, die durch den Strukturwandel entstehen können, auszugleichen. Wir Freien Demokraten werden jedes Projekt daran messen, wie viele Ausbildungs- und Arbeitsplätze dadurch entstehen. Der Kreis braucht keine Prestigeprojekte, sondern Projekte, die unseren Kreis voranbringen und von denen die Menschen, die hier leben, profitieren.“

„Der Strukturwandel kann, wenn wir ihn richtig gestalten, Chancen für unsere Region bringen sowie neue Jobs schaffen. Gleichzeitig muss auch in die Verkehrs- und digitale Infrastruktur investiert werden. Der Lückenschluss Linnich-Baal ist gerade auch für den Forschungsstandort Kreis Düren von entscheidender Bedeutung. Als schwarz-gelbe NRW-Koalition haben wir uns zum Ziel gesetzt, dass Rheinische Revier und damit auch den Kreis Düren zu einem hochmodernen Wirtschafts- und Technologiestandort weiterzuentwickeln“, erläutert Stefan Lenzen, FDP-Landtagsabgeordneter für den Kreis Düren und arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion.