Aktuelles

Freie Demokraten gehen mit Breuer und Willkomm in die Landtagswahl

20 Juni 2016 Veröffentlicht von

Die Freien Demokraten im Kreis Düren und in den Euskirchener Gemeinden Schleiden, Hellenthal und Kall wählten am 18. Juni in Niederzier-Hambach ihre Direktkandidaten zur Landtagswahl. Die beiden Kreiswahlversammlungen und der anschließende Kreisparteitag wurde vom Euskirchener Kreisvorsitzenden Peter Rauw geleitet.
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Die Liberalen im Wahlkreis Düren II (Südkreis) – Euskirchen II wählten auf Vorschlag des Bezirksvorsitzenden Markus Herbrand den Dürener Kreisvorsitzenden Alexander Willkomm zum Kandidaten für die Landtagswahl 2017. Der 28jährige Softwareentwickler wurde einstimmig bei einer Enthaltung von der Versammlung gewählt.
„Wir wollen dafür kämpfen, dass die Freien Demokraten wieder mit starken Fraktionen in den Landtag und Bundestag einziehen und in Deutschland wieder liberale Politik auf der Agenda steht“, gab Willkomm das Ziel für das anstehende Wahljahr vor.
Inhaltlich setze er seine Schwerpunkte auf Bildung und Digitalisierung. Die Bildungspolitik müsse oberste Priorität haben: „Statt darüber zu diskutieren, wie wir Schulen besser machen können, um den aktuellen Herausforderungen – Stichwort Digitalisierung – gerecht werden zu können verheddern wir uns in populistischen Diskussionen über Inklusion oder der Schulstruktur.“
Die Freien Demokraten, so Willkomm, wollen eine Schulpolitik, die sich an den Bedürfnissen vor Ort orientiere. „Denn nur vor Ort – in den Schulen – kann auf individuelle Gegebenheiten reagiert und individuelle Talente gefördert werden“.
Für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums, auch abseits der Bildungspolitik, sei die Infrastruktur, vor allem die digitale Infrastruktur, von Bedeutung. „Wir brauchen schnelle Internetverbindungen, um in Zeiten der Digitalisierung den Anschluss nicht zu verlieren“.
Willkomm will sich vor allem dafür einsetzen, dass sich die Region auf ihre Stärken besinnt, statt verpasster Chancen nachzutrauern: „Attraktiv werden für Auszubildende und junge Familien, die hier in der Nähe zu den zahlreichen Naherholungsgebieten Leben und Arbeiten wollen.“
„Ich habe Lust auf Wahlkampf. Ich habe Lust herauszugehen und die Menschen von liberaler Politik zu überzeugen“, zeigte sich der liberale Kreisvorsitzende motiviert.
Im Wahlbezirk Düren I (Nordkreis) bestimmte die Versammlung mit großer Mehrheit bei nur drei Gegenstimmen Klaus Breuer zum Direktkandidaten. Der 52jährige Familienvater ist seit zwei Jahren stellvertretender Kreisvorsitzender.
Breuer warf der rot-grünen Landesregierung vor, sie agiere häufig nur nach dem Dreiklang „versprechen, vertrösten, vergessen“. Der Ausbau der Infrastruktur, vor allem der Straßen, finde kaum statt. Nordrhein-Westfalen sei inzwischen Stauland Nummer eins und Schlusslicht bei der wirtschaftlichen Entwicklung. „Es fehlt an Wirtschaftsstärke, an Wettbewerbsfähigkeit und an Innovationskraft“, griff Breuer die Landesregierung scharf an. „Die Landesregierung hat versagt – unser Land braucht Menschen mit Visionen und Zielen, mit Herz, Sinn und Verstand. Unser Land braucht auch in Zukunft die FDP“.
Der Wahlkreis Düren I, der die Tagebau Inden und Hambach umfasst und an den Tagebau Garzweiler grenzt, sei vom Strukturwandel betroffen. Der Wirtschafts- und Energieexperte Klaus Breuer forderte hier einen Zusammenschluss und ein Ziehen an einem gemeinsamen Strang: „Nicht die Schaffung immer weiterer Verbände, Organisationen und Einrichtungen, die in erster Linie nur zusätzliche Verwaltungsapparate schaffen, sondern ein koordiniertes Vorgehen mit klaren Aufgaben- und Verantwortungsstrukturen ist hierzu notwendig.“
Der Strukturwandel müsse für alle Menschen nachhaltig gestaltet werden. Für die Zeit nach dem Tagebau bedürfe es lebenswerter Arbeits- und Lebensbedingungen unter Berücksichtigung von Ökonomie, Ökologie und sozialer Belange.
Im Anschluss an den Kreiswahlversammlungen fand ein außerordentlicher Kreisparteitag der Freien Demokraten Düren statt. Dieser wählte die Delegierten zur Landeswahlversammlung, die im November in Neuss die Landesliste aufstellt. Neben den beiden Kandidaten Alexander Willkomm (Düren) und Klaus Breuer (Merzenich) wählte der Parteitag Ruth Hartwig (Niederzier), Katharina Kloke (Düren), Wolfgang Steufmehl (Jülich) und Patrick L. Schunn(Linnich).
Klaus Breuer wurde vom Kreisparteitag einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl nominiert. Er wird sich im September auf dem Bezirksparteitag um einen Platz auf der Vorschlagsliste für die Landesliste bewerben. „Das einstimmige Votum zeigt die Geschlossenheit und den Kampfeswillen der Freien Demokraten im Kreis Düren. Wir gehen motiviert und optimistisch in den Wahlkampf. Wir freuen uns auf die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. Wir werden aufzeigen, dass NRW besser regiert werden kann“, zeigt sich der Dürener Kreisvorsitzende Alexander Willkomm zuversichtlich.

Aufstellung zur Landtagswahl

6 Juni 2016 Veröffentlicht von

Sehr geehrte Parteifreundinnen und Parteifreunde,
auf Beschluss des Vorstandes der FDP im Kreis Düren lade ich Sie hiermit zur
Kreiswahlversammlung
zur Aufstellung des Bewerbers/der Bewerber(in) für die Wahl zum 17. Landtag Nordrhein-Westfalens für den Wahlkreis 11 (Düren I) sowie Wahlkreis Düren II / Euskirchen 12
am Samstag, den 18.06.2016, um 15:00 Uhr (Düren Wahlkreis 12) bzw. 15:45 Uhr (Düren Wahlkreis 11)
Brauhaus Häusgen Hambach
Große Forststrasse 176 in 52382 Niederzier Hambach

Tagesordnung der Kreiswahlversammlung

  1. Eröffnung und Begrüßung
    2. Feststellung der Stimmberechtigung
    3.      Wahl einer Versammlungsleiterin bzw. eines Versammlungsleiters
    4.      Wahl einer Schriftführerin bzw. eines Schriftführers
    5.      Wahl einer Vertrauensperson und einer stellvertretenden Vertrauensperson
    6.      Benennung von zwei Mitgliedern zur Abgabe der Versicherung an Eides statt
    7.      Wahl einer Zählkommission
    8.      Wahl des Bewerbers/der Bewerber(in) für die Wahl zum 17. Landtag Nordrhein-Westfalens für den Wahlkreis
    10.    Verschiedenes

Stimmberechtigt bei der Kreiswahlversammlung sind alle Mitglieder der FDP, die am Tage der Kreiswahlversammlung im Wahlkreis ihren Hauptwohnsitz haben und dort wahlberechtigt sind.
Als Wahlkreisbewerber/in kann nur gewählt werden, wer am Tage der Landtagswahl im Mai 2017 Deutsche/r im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist, an diesem Tage das 18. Lebensjahr vollendet hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist. Wählbar ist jede/r Wahlberechtigte. Dies beinhaltet die Voraussetzung, den Hauptwohnsitz seit drei Monaten in NRW zu haben.
Parkmöglichkeiten bestehen an der Gaststätte sowie in den umliegenden Straßen, insbesondere der Schloßstraße.
Im Anschluss findet ein a.o. Kreisparteitag zur Wahl von Delegierten zur Landeswahlversammlung statt.

Linnich braucht Neuanfang in der Wirtschaftspolitik

18 Mai 2016 Veröffentlicht von

Der größte Arbeitgeber in Linnich kündigt einen deutlichen Stellenabbau an. Die Entwicklungsgesellschaft Indeland hat die Aufnahme eines neuen Gewerbegebiets für Linnich in den ‚Masterplan’ abgelehnt. Aus Sicht der Linnicher Liberalen zeige sich darin die verfehlte Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahrzehnte. Die politischen Mehrheiten hätten zulange auf ein einziges Unternehmen gesetzt statt Gewerbe zu unterstützen und Neuansiedlungen zu ermöglichen.
„Wir brauchen jetzt einen Neustart in der Wirtschaftspolitik“, fordert Patrick L. Schunn, Vorsitzender der Linnicher FDP. Dieser Neustart sei notwendig, um Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen bzw. zu erhalten. „Wir brauchen neue Gewerbeflächen mit entsprechender Vermarktungsstrategie, eine mittelstandsfreundliche Verwaltung, eine exzellente Breitbandversorgung, die Unterstützung von Existenzgründern und schnelle Genehmigungsverfahren“.
Die Linnicher FDP begrüßt die neue Offenheit der Verwaltungsspitze für die Belange kleiner und mittelständischer Unternehmen, sieht aber noch erheblichen Handlungsbedarf. Konkret fordern die Liberalen klare Zuständigkeiten für Wirtschaft und Stadtentwicklung in der Verwaltung. Bürokratische Hürden müssten beseitigt oder gelockert werden. Dazu zähle auch die Stellplatzabgabe.
Für die Innenstadt bedürfe es eines City- und Leerstandsmanagement. Hier setzt die FDP auf das ‚Integrierte Handlungskonzept’, das entsprechende Mittel dafür vorsieht. Die Ortschaften dürften dabei nicht vernachlässigt werden. „Die neue Wirtschaftspolitik muss ganzheitlich gedacht werden. Die Ortschaften sind bisher ausschließlich als reine Wohnorte betrachtet worden. Wir haben hier aber noch einen vielfältigen Mittelstand.“
Die Linnicher Liberalen wollen sich auf dem nächsten Parteitag ausführlicher mit der Wirtschafts- und Mittelstandspolitik befassen und entsprechende Beschlüsse fassen.

Gewerbegebiet Düren/Langerwehe: Arbeitsplätze statt grüner Ideologie

3 Mai 2016 Veröffentlicht von

Der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer kritisierte kürzlich den Verzicht auf Windenergieanlagen im Gewerbegebiet Düren/Langerwehe. Dort würden Flächen „Logistikcentern und Märkten geopfert“. Als „geradezu perfide“ bezeichnet der FDP-Kreisvorsitzende Alexander Willkomm diese Äußerung. „Die Schaffung neuer Arbeitsplätze in unserer Region ist wichtiger als die Umsetzung grüner Ideologie“.
Immer mehr junge Menschen verlassen den ländlichen Raum, weil sie keine Ausbildungs- und Arbeitsplätze finden. „Wer junge Menschen vor Ort halten will, muss das Gewerbe stärken“, plädiert auch der Dürener FDP-Vorsitzende Hubert Cremer für die Planung des Gewerbegebiets.
Die Ansiedlung von Windrädern blockiert aus Sicht der Freien Demokraten die Ansiedlung weiterer oder größerer Unternehmen. Die Emissionen der Windkraftanlagen müssten bei der Planung des Gewerbegebiets berücksichtigt werden. Diese Emissionen könnten dann nicht mehr von Gewerbebetrieben ausgehen, die in Düren und Langerwehe dringend gebraucht werden. „Die Windkraft darf die wirtschaftliche Entwicklung nicht behindern“, führt Willkomm weiter aus.
Die Region stehe vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. „Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen und unsere Region stärken oder ob wir zum Versuchslabor steuerfinanzierter grüner Ideologie werden? Wir entscheiden uns für die Menschen in der Region und damit für Ausbildungs- und Arbeitsplätze“, so Willkomm abschließend.

Bezirks FDP im Landesvorstand der NRW-FDP weiterhin gut vertreten

28 April 2016 Veröffentlicht von

Gruppe
Beim ordentlichen Landesparteitag in Bielefeld wählten die Delegierten den Aachener Bezirksvorsitzenden Markus Herbrand aus dem Kreisverband Euskirchen mit 85 % erneut in den Landesvorstand. Sein Stellvertreter im Bezirk, Dr. Werner Pfeil vom Kreisverband Aachen-Land, wurde ebenfalls als Beisitzer in den Landesvorstand der FDP-NRW bestätigt. Damit ist der FDP-Bezirksverband Aachen für zwei weitere Jahre mit zwei Personen im Landesvorstand der NRW-FDP gut vertreten. Neben den Wahlen zum Landesvorstand standen umfangreiche Antragberatungen im Mittelpunkt des Parteitages. Daneben wurden sog. „Ideenlabore“ angeboten, zu denen alle Mitglieder der FDP NRW eingeladen waren Hier sollten schon erste Impulse für das Landtagswahlprogramm erarbeitet werden. Zahlreiche (Neu-)mitglieder, auch des FDP-Bezirksverbandes Aachen, machten von dieser Möglichkeit in Bielefeld rege Gebrauch.
Der geschäftsführende Bezirksvorstand mit Markus Herbrand, Dr. Werner Pfeil, Stefan Lenzen aus dem Kreisverband Heinsberg sowie dem Dürener Kreisvorsitzenden Alexander Wilkomm nutzte darüber hinaus am Rande des Parteitags die Gelegenheit, sich mit dem Bundesvorsitzenden Christian Lindner MdL auszutauschen. Dabei brachten alle Gesprächsteilnehmer ihre zunehmende Sorge zum Ausdruck, dass das bevölkerungsreichste Bundesland bei vielen die Bürger bewegenden Themen, z.B. der wirtschaftlichen Dynamik, nur den letzten Platz im Vergleich mit anderen Bundesländern belegt: „Bei anderen Dingen jedoch, beispielsweise bei der Bekämpfung von Kriminalität, steht NRW leider ganz unten im Ranking“, so die übereinstimmende Lagebestimmung der Gesprächsrunde. Deshalb sei ein Update für NRW notwendig, z.B. bei Bildung ebenso wie bei innerer Sicherheit und einer ganzen Reihe weiterer wichtiger Themen. Deshalb stand der Parteitag auch unter dem Motto „NRWUpdate“. Zu den beiden genannten Themen fassten die Delegierten die Beschlüsse „Freiheit bewahren, Sicherheit gewährleisten, Kriminalität bekämpfen“ und „Schulen stark machen – für die beste Bildung der Welt“.
Mehr finden Sie hier http://www.fdp.nrw/webcom/show_article_bb.php/_c-1203/_nr-25282/i.html.

„Wir sind wieder da“: FDP im Kreis Düren gibt sich neue Struktur

19 April 2016 Veröffentlicht von

Der neu gewählte Kreisvorstand der FDP im Kreis Düren hat sich konstituiert und erste Arbeitsschwerpunkte beschlossen. Die Vorstandsarbeit wird maßgeblich geprägt sein von der Planung und Durchführung der Landtags- und Bundestagswahl 2017. Der Kreisverband will zudem die programmatische Arbeit ausbauen, nachdem zuletzt ein Grundsatzprogramm verabschiedet wurde. Auf einer Klausurtagung wurden die Arbeitsgebiete der einzelnen Vorstandsmitglieder festgelegt.
„Wir wollen den Weg der Professionalisierung der Vorstandsarbeit intensivieren“, erläutert FDP-Kreisvorsitzender Alexander Willkomm die neue Vorstandsstruktur. Jedes Vorstandsmitglied erhält neben seinem Aufgabenbereich eine fachliche Zuständigkeit, die sich an die Ausschüsse im Kreistag anlehnt.
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Anne Scherle bleibt Vorsitzende der FDP Niederzier

7 April 2016 Veröffentlicht von

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Die Niederzierer Liberalen trafen sich am 5. April zum Ortsparteitag in Hambach. Die FDP-Vorsitzende Anne Scherle konnte neben den fast vollzählig erschienenen Mitgliedern zahlreiche Gäste begrüßen. Der Bezirksvorsitzende Markus Herbrand, der Kreisvorsitzende Alexander Willkomm, der Kreitagsfraktionsvorsitzende Stefan Lenzen aus Heinsberg und der Linnicher FDP-Vorsitzende Patrick L. Schunnwaren der Einladung der Niederzierer Parteifreunde gefolgt.
In ihrer Rede kritisierte Anne Scherle die Tatenlosigkeit von Kreis und Gemeinde bei der Bewältigung des Strukturwandels: „Das Ende des Tagesbaus ist absehbar. Was kommt danach? Der Indesee wird in Niederzier keine Arbeitsplätze schaffen. Die Politik verschläft den Strukturwandel. Die Zeche zahlen die Bürger.“ Hier zeige sich, so Scherle, wie sehr die Freien Demokraten im Kreistag und Gemeinderat fehlen.
Hart ins Gericht ging Scherle mit Landrat Spelthahn und der schwarz-grünen Koalition. Die Einberufung eines Runden Tisches zur Lösung der „unsägliche Auseinandersetzung“ am Hambacher Forst, legitimiere letztlich die Gewalt der Aktivisten. „Hier werden Täter zu Helden stilisiert. Das darf sich kein Rechtsstaat gefallen lassen.“ In Deutschland gäbe es ausreichend Möglichkeiten im Rahmen friedlicher Proteste sowie in der Ausschöpfung aller demokratischen und rechtsstaatlichen Mittel seine Meinung zu äußern. „Gewalt gegen Menschen, Gewalt gegen Eigentum, ist kein Ausdruck von freier Meinungsäußerung“, bestärkte FDP-Kreisvorsitzender Willkomm die Haltung der Niederzierer FDP.
Die einstimmig als FDP-Ortsvorsitzende wiedergewählte Anne Scherle blickte optimistisch auf die Entwicklung der Freien Demokraten. „Die Ergebnisse der Landtagswahlen im März bestätigen den Aufwärtstrend.“ Im nächsten Jahr stehe die FDP mit der Landtags- und der Bundestagswahl vor zwei großen Herausforderungen. „Das bedeutet viel Arbeit, Anstrengung und Einsatz. Die Niederzierer Liberalen werden ihren Beitrag leisten. Wir sind motiviert“.
Alexander Willkomm freute sich über die angekündigte Unterstützung der Niederzierer Parteifreunde. Der Kreisvorstand werde auf der kommenden Vorstandssitzung ein Team bilden, das den Wahlkampf für den Kreisverband plane und organisiere. Die beiden Wahlkämpfe seien eine Chance „die Menschen im Kreis Düren von liberaler Politik zu überzeugen.“ Nicht nur im Bund auch im Kreis fehle die liberale Stimme im Parlament. Dies zeigen die aktuellen Haushaltsberatungen: „Schwarz-grün verfrühstückt unsere Zukunft. Der SPD fällt nichts mehr ein und verzichtet auf Anträge zum Haushalt. Das eine ist verantwortungslos, das andere eine politische Bankrotterklärung. Für eine verantwortungsvolle, zukunftsorientierte und generationengerechte Politik, stehen nur noch die Freien Demokraten.“
Der Parteitag bestätigte Dr. Hartmut Gerhauser einstimmig als stellvertretenden Vorsitzenden. Die Kasse wird auch in den kommenden zwei Jahren von Ilse Liehr geführt, die ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurde.
„Ich freue mich auf die anstehenden Wahlkämpfe. Wir haben viel vor. Machen wir was draus“, zeigte sich Anne Scherle in ihrem Schlusswort kämpferisch.

Freie Demokraten trauern um Hans-Dietrich Genscher

4 April 2016 Veröffentlicht von

Er war der am längsten amtierende Bundesaußenminister: Hans-Dietrich Genscher. In der vergangenen Nacht ist der FDP-Ehrenvorsitzende an einem Herz-Kreislaufversagen gestorben. Er wurde 89 Jahre alt. Hans-Dietrich Genscher war von 1974 bis 1992 fast ununterbrochen Außenminister der Bundesrepublik  und in dieser Funktion maßgeblich an den Verhandlungen zur deutschen Einheit beteiligt. Er bekleidete das Amt damit so lange wie bislang kein anderer Politiker. Von 1974 bis 1985 war er Vorsitzender der FDP.
Die Freien Demokraten trauern um einen großen deutschen Liberalen und politischen Vordenker. FDP-Chef Christian Lindner würdigte den langjährigen Bundesvorsitzenden der FDP als Architekten der Einheit, einer der Begründer der EU und „unser väterlicher Freund.“
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Freie Demokraten trauern um Guido Westerwelle

19 März 2016 Veröffentlicht von

Die Freien Demokraten trauern um ihren ehemaligen Bundesvorsitzenden und Außenminister a.D., Guido Westerwelle. Er verstarb am 18. März 2016 in der Uni-Klinik Köln an den Folgen seiner Leukämiebehandlung. Guido Westerwelle war von 1983 bis 1988 Vorsitzender der Jungen Liberalen, 1994 bis 2001 Generalsekretär und 2001 bis 2011 Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP) und zwischen 2009 und 2013 Bundesaußenminister. Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, schrieb in einer ersten Reaktion: „Mir fehlen die Worte. Guido hat so gekämpft. Die Trauer ist groß.“ In einem Statement erklärte er „Wir bedanken uns für die vielen Worte der Anteilnahme aus dem In- und Ausland, die sich auch an seine Partei richten. Sie sind ein Trost, aber können die Trauer nicht lindern. Denn Guido Westerwelle wird uns sehr fehlen.

Bezirks FDP – Personelle Kontinuität und innere Geschlossenheit

17 März 2016 Veröffentlicht von

Beim ordentlichen Bezirksparteitag im „Sportcenter Merzenich“ wählten die Delegierten den alten geschäftsführenden Vorstand mit großer Mehrheit wieder. Markus Herbrand aus dem Kreisverband Euskirchen bleibt demnach Bezirksvorsitzender. Seine beiden Stellvertreter sind Dr. Werner Pfeil (Aachen-Land) und Hendrik Hackmann (Aachen-Stadt). Zum alten und neuen Schatzmeister sowie Schriftführer wählten die Delegierten Stefan Lenzen aus dem Kreisverband Heinsberg sowie den Dürener Kreisvorsitzenden Alexander Wilkomm.
Gruppe
Zu Beginn hielt der Fraktionsvorsitzende der VVD im Parlament der Provinz Limburg Herr Joost van den Akker ein ermutigendes Grußwort mit einem optimistischen Ausblick auf die zukünftigen Wahlen für die Freidemokraten.
In seinem Rechenschaftsbericht ging der Bezirksvorsitzende Markus Herbrand auch auf die derzeitige Lage der Freien Demokraten und die allgemeine politische Lage in Deutschland ein. „Die FDP muss wieder in den Deutschen Bundestag! Denn dort vermissen die Menschen zunehmend eine Partei mit liberalem Kompass“, sagte Herbrand. Die AfD sei mit so offenkundig hetzerischen und ausländerfeindlichen, unappetitlichen Parolen gerade ohne jegliche Alternativen und Vorschläge dazu, wie die Probleme zu lösen seien. „Deshalb trägt die AfD den Wahlbetrug schon im Namen. Denn eine Alternative ist sie tatsächlich nicht! Ja, man ist dagegen – Dagegen sein löst aber keine Probleme! Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments gegenüber Menschen anderer Herkunft sind mit uns Liberalen nicht zu machen!“, so Herbrand. Und weiter: „Wir brauchen intelligente, pragmatische, gesellschaftlich tragfähige Lösungen. Solche, die man nur findet, wenn man ideologiefrei die Dinge analysiert. Und das ist eine ganz große Stärke von uns Liberalen: Wir denken lösungsorientiert, und wir sehen in Krisen auch Chancen!“
Wenn heute die Alternative nur noch zwischen konservativen Besitzstandswahrern und linken Sozialromantikern bestehe müsse doch eigentlich die besondere Notwendigkeit einer Kraft in der Mitte nicht noch besonders betont werden, sagte Der alte und neue Bezirksvorsitzenden weiter. Dann rief er seine Parteifreunde auf: „Lassen Sie uns also gemeinsam dafür kämpfen, dass die Zeit ohne die FDP im Deutschen Bundestag bald vorbei ist! Für unsere Partei – aber vor allem für unser Land!“ Zum Schluss ging Herbrand noch auf die derzeitige Situation im Bezirksverband auf und rief zur Geschlossenheit auf, denn nur so könnten die Freien Demokraten bei den anstehenden Wahlen auch in der Region erfolgreich sein.
Im Anschluss durfte der Bezirksschatzmeister Stefan Lenzen den Zuhörern zum 6. Mal in Folge von einem Überschuss berichten, der ohne die kommunalen Mandatsträger nicht möglich gewesen. Sein ganz persönlicher Dank galt der Leiterin der Bezirksgeschäftsstelle Ruth Hartwig zugleich auch Kreisschatzmeisterin in Düren. Die anschließenden Wahlen führten zu durchweg guten bis sehr guten Ergebnissen.