Aktuelles

FDP-Bezirksparteitag: Klares Signal für Europa

28 März 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Beim FDP-Bezirksparteitag begrüßte der Bezirksvorsitzende Markus Herbrand im gut gefüllten Eurode-Business-Center den Beigeordneten der Stadt Kerkrade Dion Schneider (VVD) sowie als Redner des Tages den FDP-NRW Spitzenkandidaten zur Europawahl Moritz Körner.

In seiner Rede betonte Körner, dass die EU „politische Reformen anstoßen und die Zukunftsthemen für die EU voranbringen muss“. Er forderte mehr Investitionen in Forschung und Innovation sowie eine neue Grundfreiheit, die Bildungsfreizügigkeit. Die EU brauche zudem „eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden und ein Europäisches Kriminalamt gegen Terrorismus. Ein Europa, das seine Bürger schützt, braucht effektive Zusammenarbeit, aber eben keine neuen Grenzen und Schlagbäume. Sichere Außengrenzen und offene Binnengrenzen sind dafür die Voraussetzung“, so Körner.

In seinem Bericht ging der Bezirksvorsitzende Markus Herbrand auf die allgemeine politische Lage in Deutschland ein. „Es rächt sich nun, da die Konjunktur an Fahrt verliert, dass sich die Regierung wesentlich auf Konsum- und Transferpolitik verständigt hat. In Berlin vergisst man, die Weichen richtig zu stellen und wichtige Zukunftsinvestitionen anzuschieben“ so der Euskirchener Bundestagsabgeordnete. Herbrand vermeldete zudem leicht zunehmende Mitgliederzahlen im Bezirksverband.

Stefan Lenzen vermeldete in seinem Schatzmeisterbericht den Zuhörern, dass der Bezirksverband schuldenfrei ist und dank der gestiegenen Einnahmen aus Spenden und Mandatsträgerbeiträgen einen neuen Rekordüberschuss erzielt hat. „Der Verband steht auf finanziell gesunden Beinen“, so Lenzen.

Neben Moritz Körner sprach auch der Spitzenkandidat der Freien Demokraten im Bezirk Aachen, Patrick L. Schunn, zu den Parteifreunden. „Diese Europawahl ist keine gewöhnliche Europawahl. Diese Europawahl ist eine Richtungsentscheidung. Wir entscheiden darüber, welches Europa wir wollen. Wir Freien Demokraten wollen ein Europa der Subsidiarität mit klarer Aufgabenverteilung zwischen EU, den Nationalstaaten sowie den Regionen. Wir wollen ein Europa der Bürger mit einem starken Europaparlament. Wir wollen ein Europa der Stabilität. Im Euro-Raum müssen wieder klare Regeln gelten. Wir brauchen ein Maastricht 2.0″, forderte Schunn.

Der Dürener FDP-Kreisvorsitzende Alexander Willkomm brachte im Namen des Bezirksvorstands einen Antrag ein, der mit einem klaren Signal für Europa einstimmig beschlossen wurde. „Vor dem Hintergrund des Strukturwandels vom Kohlerevier zur Innovationsregion ist der Ausbau der Forschungslandschaft in der Region von entscheidender Bedeutung“, so Willkomm. In dem Antrag fordern die Freien Demokraten zudem den Ausbau von Grenzinfopunkte bzw. der Grenzgänger-Sprechtage in der Region und eine Brexit-Strategie.

Der Bezirksparteitag nominierte aus dem Kreis Düren, die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Katharina Willkomm und Klaus Breuer als Delegierte zum Bundesparteitag und den Europakandidaten Patrick L. Schunn zum Delegierten für den Kongress der europäischen Liberalen (ALDE).

FDP-Kreisparteitag im Zeichen von Europa

28 März 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Die Freien Demokraten im Kreis Düren trafen sich in Merzenich zu ihrem diesjährigen Kreisparteitag. Als Gastredner konnten die Kreisliberalen Marcel Hafke begrüßen. Er ist stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW und deren Sprecher für Kinder und Familie sowie Digitalisierung.

„Wir haben nach sieben Jahren rot-grün eine nicht auskömmliche Finanzierung der Kitas vorgefunden“, bilanzierte Hafke. Familienminister Dr. Joachim Stamp (FDP) habe nach Amtsantritt schnell reagiert und ein Kita-Rettungsprogramm in Höhe von einer halbe Milliarde Euro auf den Weg gebracht. Mit der Überarbeitung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) will die Koalition für eine finanzielle Auskömmlichkeit sorgen, die Qualität verbessern und mehr Beitragsfreiheit schaffen. Dafür werden 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Die Kommunen erhalten eine Platzausbaugarantie, das zweite Kita-Jahr wird landesweit beitragsfrei und die Sprachförderung wird gestärkt.

„Die Digitalisierung verändert unsere Welt nachhaltig“, so Hafke. Die Wertschöpfungskette verändere sich. Persönliche Daten werden ein immer wichtigeres Handelsgut, daher müsse die Politik dafür Sorge trage, dass die Selbstbestimmung über die eigenen Daten wieder hergestellt wird.

Beim Klimaschutz warb Hafke für eine progressive Haltung. „Es ist richtig, dass sich junge Leute Gedanken über ihre Zukunft machen“, erklärte Hafke im Hinblick auf die Fridays4Future-Demonstrationen, auch wenn er sich diese eher nach Schulzeit wünschen würde. Das Klima habe sich in den letzten 60 Jahren dramatisch verändert. Die Dürreperioden hätten zugenommen und inzwischen seien mehr Menschen aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels auf der Flucht als aufgrund von Kriegen. Hafke sprach sich für Technologieoffenheit und einen Ausbau der regenerativen Energien aus. „Wir müssen mehr in Innovationen investieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Industrie und Arbeitsplätze zu halten.“

Die Energiewende griff auch FDP-Kreisvorsitzender Alexander Willkomm in seinem Rechenschaftsbericht auf: „Der Strukturwandel muss endlich gestaltet werden. Projekte müssen daran gemessen werden, wie viele Arbeitsplätze sie schaffen. Wir brauchen im Kreis ausreichend Industrie- und Gewerbeflächen, um neue Unternehmen ansiedeln zu können. Die Wirtschafts- und Strukturförderung muss neu ausgerichtet werden. Wir brauchen mehr Schlagkraft, um das Beste für den Kreis und unsere Region herauszuholen.“

Für die Europawahlen seien die Freien Demokraten gut aufgestellt. Ihr Kandidat, Patrick L. Schunn, ist auch Spitzenkandidat des Bezirksverbands Aachen und mit Platz 36 auf der Bundesliste gut positioniert. In einem mit großer Mehrheit beschlossenen Antrag fordern die Liberalen, den Kreis Düren fit für Europa zu machen. „Der Kreis Düren liegt im Herzen Europa. Mit unserer Nähe zu den Niederlanden und Belgien profitieren wir von der Freizügigkeit von Menschen, Waren und Dienstleistungen“, so Schunn in der Antragsbegründung. Konkret fordern die Freien Demokraten einen Grenzinfo-Punkt bzw. Grenzgängersprechtage, da „Wohnen, Arbeiten und Studieren für die Menschen in unserem Kreis Teil ihres Lebens ist – und da braucht es eine gute Beratung.“ Die nächstgelegenen Grenzinfopunkte bzw. Sprechtage sind in Aachen, Heinsberg und Mönchengladbach. „Der bevorstehende Brexit, ob er nun am 29. März oder ein paar Monate später stattfindet, wird nicht ohne Auswirkungen für Deutschland, NRW und den Kreis Düren bleiben. Unser Kreis muss sich für den Brexit wappnen. Wir brauchen eine Brexit-Strategie“.

Der Brexit beschäftige auch den Bundestag, wusste die Dürener Bundestagsabgeordnete Katharina Willkomm zu berichten. Die Freien Demokraten unterstützen die britischen Freunde von den Liberal Democrats bei der Forderung nach einem zweiten Referendum. „Beim Verbraucherschutz haben wir Europa viel zu verdanken: Reiseentschädigung, mehr Produktsicherheit, Wegfall der Roaming-Gebühren“, führte die verbraucherpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion aus. Willkomm kritisierte in ihrem Bericht aus Berlin die Verschärfung der Mietpreisbremse. „Die Mietpreisbremse funktioniert nicht. Die Mieten steigen stärker denn je. Statt Verschärfungen braucht es mehr Anreize, um Wohnraum zu schaffen.“

Für die Kommunalwahl im kommenden Jahr sehen sich die Freien Demokraten gut aufgestellt. „Wir werden den Bürgerinnen und Bürgern ein personell und inhaltlich attraktives und spannendes Angebot machen“, so Alexander Willkomm abschließend.

Einladung Kreisparteitag

5 März 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Vorstand des Kreisverbandes Düren der Freien Demokratischen Partei lädt Sie gemäß §12 (4) der Satzung des Kreisverbandes zum

ordentlichen Kreisparteitag
am Samstag, dem 16.03.2019, um 11:00 Uhr

im Sport-Center Merzenich (Tennishalle)
Distelrather Weg 1
52399 Merzenich

freundlichst ein.

Als Gast begrüßen wir Herrn

Marcel Hafke MdL
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender FDP Landtagsfraktion NRW
Sprecher für Familie und Kinder
Sprecher für Digitalisierung

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Ehrungen
  3. Wahl des Parteitagspräsidiums
  4. Vortrag und Diskussion mit Marcel Hafke MdL
  5. Wahl der Zählkommission
  6. Rechenschaftsbericht des Kreisvorstands
  7. Rechenschaftsbericht der Kreisschatzmeisterin
  8. Bericht der Rechnungsprüfer
  9. Aussprache
  10. Beschlussfassung über den Bericht der Kreisschatzmeisterin
  11. Nominierung von zwei Delegierten und Ersatzdelegierten des Kreisverbandes zum Bundesparteitag
  12. Beratung von Anträgen
  13. Verschiedenes

Der Parteitag ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder des Kreisverbandes, die mit der Beitragszahlung nicht länger als 3 Monate im Rückstand sind. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Stimmunterlagen sind daher beim Verlassen des Raumes abzugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Willkomm
(Vorsitzender)

FDP-Kreisverband Düren trauert um Claus Hinrich Neuenhoff

1 März 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Der Daubenrather Ortsvorsteher Claus Hinrich Neuenhoff verstarb im Alter von 75 Jahren. Neuenhoff gehörte von 1989 bis 2009 dem Rat der Stadt Jülich an. Für die Freien Demokraten holte der langjährige Orts- und Fraktionsvorsitzende regelmäßig Ergebnisse von 50-70 % in seinem Heimatort.
Im Februar 2003 übernahm Neuenhoff den Vorsitz der Freien Demokraten im Kreis Düren, nachdem die bisherige Amtsinhaberin zurückgetreten war.

Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Düren, Alexander Willkomm, erklärt dazu:

„Claus Hinrich Neuenhoff gehörte zu den prägenden Figuren der Freien Demokraten im Kreis Düren. Auf Kreisebene galt sein Engagement besonders der Erneuerung der Partei, der Neugründung von Ortsverbänden und einer breiten personellen Aufstellung. In seinen über 30 Jahren in der Jülicher Kommunalpolitik prägte er diese nachhaltig und genoss über Parteigrenzen hinweg Respekt. Bis zuletzt engagierte er sich für seinen Heimatort Daubenrath.

Die Freien Demokraten werden seinen Leistungen, seinem Engagement und insbesondere seiner Person ein ehrendes Gedenken bewahren. Seine Familie und seinen Freunden gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.“

Patrick L. Schunn auf FDP-Bundesliste zur Europawahl gewählt

7 Februar 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Die Freien Demokraten haben am 27. Januar die Bundesliste zur Wahl des Europäischen Parlaments bestimmt. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer wurde mit fast 86 % zur Spitzenkandidatin gewählt. Moritz Körner, Frontmann aus Nordrhein-Westfalen, erhielt für Platz vier über 91 % der Delegiertenstimmen. Der Europakandidat der FDP im Kreis Düren und Spitzenkandidat der Freien Demokraten im Bezirk Aachen (Stadt Aachen, Städteregion Aachen, Kreis Düren, Kreis Euskirchen, Kreis Heinsberg), Patrick L. Schunn, wurde mit 82,03 % auf Platz 37 von 175 gewählt. Neben der Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten beschlossen die Freien Demokraten ihr Wahlprogramm. „Wir gehen mit einem starken Team und einem reformorientierten Programm in die Europawahl. Wir wollen Europa erneuern und Europas Chancen nutzen“, erklärt Schunn. „Wir wollen Europa von Verkrustungen und Stillstand befreien. Wir wollen ein Europa, das in großen Fragen handlungsfähig ist.“

In ihrem Wahlprogramm sprechen sich die Freien Demokraten für eine europäische Verfassung aus. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern soll gestärkt, institutionelle Reformen vorangetrieben und Bürokratie abgebaut werden. Das Europäische Parlament soll ein Initiativrecht erhalten und die EU-Kommission auf maximal 18 Kommissare verschlankt werden. „Europa muss für mehr Menschen erlebbar und erfahrbar sein. Deshalb wollen wir die Bildungsfreizügigkeit zu einer neuen europäischen Grundfreiheit aufwerten. Wir wollen, dass EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Bildungsangebote in jedem EU-Land ihrer Wahl wahrnehmen können. Das muss für die Menschen genauso erfahrbar werden wie das Reisen ohne Schlagbäume“, so Schunn.

Die anstehende Europawahl sei eine Richtungsentscheidung zwischen liberalen und progressiven Reformkräften auf der einen Seite und linken und rechten Populisten auf der anderen Seite. „Die Dauer-GroKo in Brüssel und Straßburg wird am 26. Mai Geschichte sein. Die Rückabwicklung der europäischen Integration, der Rückfall in nationalstaatliches Denken, bietet keine Lösung auf unsere Zukunftsfragen. Wir brauchen ein starkes, effizientes und vereintes Europa“, erklärt Patrick L. Schunn.

Freie Demokraten im Kreis Düren: Strukturwandel zukunftsfähig gestalten

6 Februar 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Die sog. Kohlekommission hat ihre Empfehlung zur schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung vorgelegt. Als Enddatum wird das Jahr 2038 vorgeschlagen. Für das Land NRW sind für die nächsten zwanzig Jahre ca. 15,8 Milliarden Euro an Strukturfördermittel vorgesehen. Hinzu kommen 1,5 Milliarden für Sofortmaßnahmen. Die Freien Demokraten im Kreis Düren fordern, den Strukturwandel endlich ernst zu nehmen und zukunftsfähig gestalten.

„Wir müssen zeitnah in der Lage sein, für konkrete Projekte Gelder beantragen zu können. Das setzt voraus, dass wir ein Konzept haben, wie sich unser Kreis in den nächsten Jahren entwickeln soll“, erklärt Alexander Willkomm, FDP-Kreisvorsitzender.

Die Freien Demokraten setzen dabei auf Innovation, Logistik und Tourismus. Im Nordkreis entsteht der BrainEnergyPark. Der Campus Aldenhoven steht zur Erweiterung an. „Mit den neuen und weiteren geplanten Gewerbegebieten, sowie den bestehenden Forschungseinrichtungen kann im Nordkreis ein neuer Standort für Forschung, Innovation und Technologie entstehen. Wir können zu einer der
innovativsten Regionen werden“, so Willkomm.

„Es gilt nun zügig die Planungssicherheit herzustellen und die Projekte zeitnah in die Umsetzung, aber auch in ihre nachhaltige Wirkung für die Region, zu bringen. Nicht zu vergessen sind die Beschäftigungssicherung für die im Rheinischen Revier beschäftigten Menschen und der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen“, führt der stellv. Kreisvorsitzende und energie- und wirtschaftspolitische Sprecher, Klaus Breuer, aus. Auch der Verbraucherschutz darf nicht zu kurz kommen. Durch den schnelleren Ausstieg und der möglichen Energieverknappung könnten die Energieverbrauchspreise
stark steigen.

Die Bedeutung des Kreises Düren als europäische Transitregion wird weiter zunehmen. „Damit unser Kreis nicht zu einer Durchfahrtsregion verkommt, biete sich die Entwicklung eines Logistikzentrums an. Als Standort würde sich, aufgrund der zentralen Lage und infrastrukturellen Ausbildung, ein Standort Nahe der A4 anbieten“.

Der Tourismus prägt heute schon die (Vor-)Eifel-Region des Kreises und wird nach Ansicht der Freien Demokraten an Bedeutung zu nehmen. „Insbesondere im Bereich der (ehemaligen) Tagebaue werden neue touristische Ziele entstehen bzw. sind heute bereits in Planung. Wir wollen daher eine stärkere Koordinierung der kreisweiten und regionalen/kreisübergreifenden Förderung des Tourismus“, so Breuer.

Anstelle mehrerer Struktur- und Entwicklungsgesellschaften sprechen sich die Freien Demokraten für eine Bündelung der Kräfte aus. „Wenn wir den Strukturwandel erfolgreich gestalten wollen, dann braucht es klare Strukturen, Konzepte und weniger Veranstaltungen, bei denen am Ende nur die Häppchen in Erinnerung bleiben“, fordert Breuer.

Neujahrsempfang: „Europa ist ein Herzensthema“

30 Januar 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Der traditionelle Neujahrsempfang der Freien Demokraten Linnich stand im Zeichen der Europawahl. Als Gastredner konnten die Liberalen den Spitzenkandidaten der nordrhein-westfälischen FDP zur Europawahl, Moritz Körner, begrüßen. In diesem Jahr wurde der Empfang erstmalig in Zusammenarbeit mit dem FDP-Kreisverband Düren ausgerichtet.

In seiner Rede forderte Patrick L. Schunn, Vorsitzender der FDP-Linnich und Europakandidat des FDP-Bezirksverbands Aachen, Europa neu zu denken. „Wir kämpfen für ein Europa, das sich nicht an Gurkenkrümmungen aufhält, sondern für ein Europa, das sich um die großen Themen kümmert: Klimaschutz, Freihandel, Migration, Außen- und Sicherheitspolitik, die Schaffung eines
digitalen Binnenmarkts und einer Energieunion. Für dieses Europa stehen wir.“

Moritz Körner sprach sich dafür aus, nicht mehr die Errungenschaften der europäischen Integration hervorzuheben, sondern neue Projekte zu definiere. Die Bildungsfreizügigkeit solle zu einer neuen Grundfreiheit werden. Über ErasmusPlus sollte vermehrt auch Auszubildenden ermöglicht werden, während ihrer Ausbildung einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren.

Die Wahl zum Europäischen Parlament findet in Deutschland am 26. Mai statt. Die Freien Demokraten wählen am 27. Januar ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundesliste. Für die Spitzenkandidatur bewirbt sich ehm. hessische Europa-Staatssekretärin und derzeitige FDP-Generalsekretärin Nicola Beer.

Einladung zum Neujahrsempfang

26 Dezember 2018 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Die Freien Demokraten laden herzlich zum Neujahrsempfangnach Linnich-Ederen ein. Der gemeinsame Empfang vom FDP-Kreisverband Düren und dem FDP-Stadtverband Linnich steht im Zeichen der Europawahl am 26. Mai 2019. Wir freuen uns mit Moritz Körner MdLden Europa-Spitzenkandidaten der Freien Demokraten Nordrhein-Westfalen als Hauptredner begrüßen zu dürfen.

Neujahrsempfang der Freien Demokraten Kreisverband Düren / Stadtverband Linnich
mit Moritz Körner MdL

12. Januar 2019, 14 Uhr
Gasthaus Esser-Münker
Dorfplatz 14, Ederen-Linnich

Die Europawahl ist für uns Freien Demokraten auch eine europäische Wahl. Daher wird der Europakandidat der VVD Limburg, unserer niederländischen Schwesterpartei, Jacques Michel Bloi, ein Grußwort an uns richten. Unser Europakandidat, Patrick L. Schunn, wird zu uns sprechen.

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 31. Dezember 2018.

Alexander Willkomm (Vorsitzender FDP Kreisverband Düren)

Patrick L. Schunn (Vorsitzender FDP-Linnich)

Stefan Lenzen MdL zu Besuch im Forschungszentrum Jülich

12 Dezember 2018 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Der FDP-Landtagsabgeordnete für den Kreis Düren, Stefan Lenzen, war zu Gast im Forschungszentrum Jülich. Begleitet wurde er von seinem wissenschaftlichen Referenten Patrick L. Schunn und dem Jülicher FDP-Fraktionsvorsitzenden Clemens Schüssler. Die Freien Demokraten erhielten einen Einblick in die größte Einrichtung für Grundlagenforschung in der Region. Mit JUWELS verfügt das Forschungszentrum über einen der  schnellsten Supercomputer in Deutschland.

Die erste Station führte in das 2005 gegründete Schülerlabor ‚JuLab’. Mit vier hochmodernen Experimentierlaboren haben die Jülicher Forscher einen außerschulischen Lernort für Schüler, Lehrer und andere Multiplikatoren geschaffen. Mit zielgruppenspezifischen Angeboten soll hier das Interesse für MINT-Fächer geweckt und für Naturwissenschaften begeistert werden. Das JuLab richtet sich an Schüler ab Klasse vier. Derzeit existieren Kooperationen mit 15 Schulen. Neben dem Schülerlabor verfügt das Forschungszentrum seit Neuestem über einen modernen Kindergarten mit 120 Plätzen. „Von der Kita bis zum Nobelpreis – so vielfältig ist das Angebot des Forschungszentrums“, fasst Lenzen seine Eindrücke zusammen. „Gerade im MINT-Bereich haben wir erheblich Nachholbedarf. Das FZJ leistet mit den Schulkooperationen, den Forschungswochen und Berufsfindungspraktika in unserer Region einen wesentlichen Beitrag dieses Defizit zu beheben.“

Nach einer Rundfahrt über das FZJ-Gelände fand ein Austausch mit der Zentralen Berufsausbildung des Forschungszentrums statt. Mit fast 6.000 Mitarbeitern ist das FZJ der größte Arbeitgeber der Region. In diesem Jahr wurden 99 Auszubildende eingestellt, für das nächste Jahr sind 100 Ausbildungsstellen vorgesehen. Derzeit sind 332 Auszubildende, u.a. mit Inklusionsbedarf und/oder Migrations- bzw. Fluchthintergrund, am Forschungszentrum beschäftigt. Im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung werden Mädchen und Frauen mit besonderen Programmen, wie ‚JuGirls’, für Berufe und Studiengänge im MINT-Bereich begeistert. „Mit 100 Ausbildungsstellen in 21 Ausbildungsberufen bietet das Forschungszentrum ein breites Spektrum. Die Programme für Mädchen und junge Frauen, die Einstellung von Menschen mit Inklusionsbedarf, Migrations- und Fluchthintergrund, zeigen deutlich, dass Vielfalt in der Belegschaft ein wichtiger Indikator für Erfolg ist. Das Engagement des FZJ in diesem Bereich kann ich hier nur lobend hervorheben“, erklärt Stefan Lenzen, der auch Sprecher für Arbeit, Soziales, Integration und Flüchtlinge der FDP-Landtagsfraktion NRW ist.

„Das Forschungszentrum ist ein wirtschaftlich wesentlicher Faktor in unserer Stadt“, erklärt der Jülicher FDP-Fraktionsvorsitzende Clemens Schüssler. „Mit ihrem Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen trägt sie dazu bei, dass junge Menschen unsere Stadt nicht verlassen müssen bzw. viele junge Menschen mit ihren Familien nach Jülich ziehen. Die Bedeutung des Forschungsstandorts Jülich wird im Zuge des Strukturwandels in unserer Region und der Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes mit weiter zunehmen. Hierbei wird auch das Forschungszentrum eine wichtige Rolle spielen“.

Willkomm: Ländliche Region hinkt beim Breitbandausbau hinterher

22 November 2018 Veröffentlicht von

Berlin. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (BT.-Drs. 19/5672) der FDP-Bundestagsfraktion zum Stand des Breitbandausbaus macht deutlich, dass viele Regionen weiterhin unterversorgt sind. Mitte 2018 waren durchschnittlich in der Metropolregion Rheinland rund 90 Prozent der Haushalte mit einer Breitbandverfügbarkeit von über 50 Mbit pro Sekunde ausgestattet. 
Doch selbst innerhalb dieser ansonsten gut angebunden Region gibt es starke Gefälle im ländlichen Raum. So sind im Kreis Düren rund 85 Prozent aller Haushalte mit einer Breitbandverfügbarkeit von 50 oder mehr Mbit/s ausgestattet. Im Landkreis Euskirchen sind es 76 Prozent aller Haushalte und Schlusslicht in der Metropolregion Rheinland ist der Landkreis Oberbergischer Kreis mit 66,0 Prozent. 
Dazu erklärt die FDP-Bundestagsabgeordnete Katharina Willkomm: „Der Wahlkreis Düren belegt im Deutschland-Ranking zum Breitbandausbau den 164. von insgesamt 402 Plätzen und positioniert sich damit sogar noch im guten Mittelfeld. Dennoch, in dieser sehr wirtschaftsstarken Metropolregion ist das nur schwer hinzunehmen. 
Wir müssen einen starken Fokus darauf richten, dass besonders ländliche Regionen durch den anstehenden Strukturwandel (resp. Kohleausstieg) nicht abgehängt werden. Durch einen raschen Ausbau des Breitbandnetzes könnten wir die Probleme des Strukturwandels mit auffangen und darüber hinaus Qualität und Attraktivität dieser Region stärken. Der schleppende Breitbandausbau darf nicht zum Bremsklotz für unsere derzeit dynamische und wirtschaftsstarke Region werden.“