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Lenzen/Breuer: Kinder- und Jugendsport aktiv gestalten und fördern durch „Sportplatz Kommune“

8 Januar 2020 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Das Land NRW fördert in den kommenden Jahren 2020/21 insgesamt 47 neue Projekte im Rahmen des Programms „Sportplatz Kommune – Kinder- und Jugendsport“. Die von deiner Jury ausgewählten Standorte haben mit ihren Konzepten zur Förderung des Kinder- und Jugendsports vor Ort in Kita, Schule und Sportverein überzeugt und werden mit bis zu 15.000 Euro pro Jahr unterstützt. Unter den ausgewählten gehört der Kreissportbund Düren mit einem Projekt in Merzenich.

„In den Kommunen vor Ort besteht ein großer Bedarf, Kinder vom Kleinkindalter an bis zum jungen Erwachsenenalter regelmäßig in Bewegung zu bringen. Derzeit sind die Strukturen hierzu unterentwickelt. Mit dem neuen Gemeinschaftsprojekt ‚Sportplatz Kommune‘ wollen die Landesregierung und der Landessportbund NRW die strategische Sportentwicklung noch stärker Gegenstand der örtlichen Sport- und Bildungspolitik machen. Vor allem soll durch das Zusammenwirken der Partner in einer Kommune zu mehr Bewegungs- und Sportangebote für die Kinder und Jugendlichen im Ort führen“, erklärt der FDP-Landtagsabgeordnete für den Kreis Düren, Stefan Lenzen.

„Ich freue mich, dass der Standort Merzenich in den kommenden Jahren gefördert wird. Davon profitieren werden die Kinder und Jugendlichen in unserer Heimatstadt“, führt Klaus Breuer, Vorsitzender der FDP-Merzenich, aus.

‚Sportplatz Kommune‘ löst das in 2018 auslaufende Projekt „KommSport“ mit einem neuen Ausgestaltungsformat ab. Bis zu 150 Städte und Gemeinden können in der vierjährigen Projektphase von 2019 bis 2022 teilnehmen. Die ausgewählten Standorte erhalten in der jeweils zweijährigen ‚aktiven Phase‘ eine finanzielle Maßnahmenförderung, um ihre Ideen in kommunale Projekte umzusetzen. Danach können diese Städte und Gemeinden bis zum Ende der Gesamtlaufzeit als ‚Projekt-Standorte‘ weiter unter anderem an Austauschtreffen oder Workshops teilnehmen.

FDP-Landtagsabgeordnete zu Gast im St. Josef-Krankenhaus Linnich

8 Januar 2020 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Im Rahmen der Krankenhaus-Tour besuchten die liberalen Landtagsabgeordneten Susanne Schneider und Stefan Lenzen das Linnicher St. Josef-Krankenhaus. Sie traten dabei mit der Krankenhaus-Geschäftsführerin Judith Kniepen und der Pflegedirektion Günter Weingarten und Marlies Jansen in Dialog. Das 1888 von den Christenserinnen gegründete Krankenhaus gehört heute zu der Caritas Trägergesellschaft West GmbH und verfügt über 132 Betten. Neben der Grund- und Regelversorgung bietet das Krankenhaus als Alleinstellungsmerkmal in der Region eine Dialyse-Station mit 24 Stunden-Akutversorgung und eine Station, auf der Patienten, die an Demenz leiden, besondere Betreuung erhalten.

„Wir sind stolz auf diese Station. Patienten mit Demenz haben besondere Bedürfnisse und benötigen eine ruhige und stabile Umgebung zur Gesundung – abgeschottet vom manchmal hektischen Krankenhausalltag“, erläutert Judith Kniepen. „Unsere Station verfügt neben den Patientenzimmern, einen den Bedürfnissen entsprechend großen Waschraum sowie über ein kleines Wohnzimmer“, ergänzt Günter Weingarten.

Im Gespräch tauschten sich Krankenhausleitung und Politik über die aktuellen Herausforderungen in der Pflege und Fachkräftegewinnung aus. In Trägerschaft der Caritas West befindet sich auch eine eigene Krankenpflegeschule. „Wir bilden selber aus, verfügen über kurze Wege und flache Hierarchien. Das wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschätzt. Das sieht man auch an der langen Betriebszugehörigkeit“, so Marlies Jansen. „Die Ausbildung unter dem Dach der Trägergesellschaft und die Unterstützung auswärtiger Mitarbeiter bei Wohnungssuche, Behördengängen und bei der Integration sind beeindruckend. Hier zeigt sich, was kleinere Häuser leisten können“, so Lenzen, der auch Sprecher für Arbeit und Integration der FDP-Landtagsfraktion ist. „Die einjährige Assistenzausbildung in der Pflege wollen wir als NRW-Koalition wieder stärken und weiterentwickeln“, führt die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Susanne Schneider, aus. „Das ist eine gute Einstiegsmöglichkeit für Menschen, die Interesse an der Pflege haben, aber noch nicht die Voraussetzungen für eine dreijährige Ausbildung erfüllen. Wir stärken damit die Pflege und bringen Menschen in Ausbildung und Arbeit“.

Im Anschluss an den Dialog erhielten die liberalen Gäste eine Führung durch das Haus. Der Rundgang führte über die Dialyse-, Intensiv- und Demenz-Station zur Notfallaufnahme. Auf der Intensivstation wird seit einiger Zeit Telemedizin genutzt. Mit einem entsprechenden mobilen Gerät können Fachärzte aus Aachen zur Beratung und Behandlung herangezogen werden.

„Das St. Josef-Krankenhaus gehört nicht nur seit über 130 Jahren zum Stadtbild, sondern ist auch ein Standortmerkmal unserer Heimatstadt“, erklärt der Linnicher FDP-Vorsitzende Patrick L. Schunn. „Eine Stadt unserer Größenordnung mit einem gut aufgestellten Krankenhaus ist keine Selbstverständlichkeit. Die zusätzlichen Mittel zur Krankenhausförderung von Stadt und Land sind hier gut investiert.“

Stefan Lenzen MdL: Anlasslose Dichtheitsprüfung wird abgeschafft

8 Januar 2020 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Der Landtag hat mit den Stimmen von FDP und CDU die Abschaffung der Dichtheitsprüfung beschlossen. „Die NRW-Koalition erfüllt ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag. Die umstrittene anlasslose Dichtheitsprüfung privater Kanäle nach starren Fristen ist damit Geschichte“, erklärt Name Lenzen.

FDP und CDU haben im Koalitionsvertrag verabredet, die Dichtheitsprüfung für Abwasserkanäle nur noch bei Neubauten, wesentlichen baulichen Änderungen und im begründeten Verdachtsfall durchzuführen. „Eine anlasslose, teure und zumeist überflüssige Überprüfung aufgrund von starren Fristen hat die FDP-Fraktion stets abgelehnt“, sagt Lenzen. Künftig wird es keine verdachtsunabhängige Prüfung an privaten Kanälen mehr geben. „Stattdessen wird jetzt klar definiert, wodurch ein kaputter Kanal erkennbar ist“, erläutert Stefan Lenzen. Dies zeigt sich beispielsweise durch Ausschwemmungen von Sand oder Scherben in den kommunalen Kanal oder durch Absackungen über dem Kanal auf dem Grundstück oder Bürgersteig. „Falls bei Überprüfung der kommunalen Kanäle derartige Zeichen bemerkt werden, muss der private Kanal überprüft und gegebenenfalls repariert werden. Das ist effektiver Schutz unseres Wassers. Für die FDP-Landtagsfraktion ist klar: Ein kaputter Kanal muss dann auch repariert werden, einen Generalverdacht gibt es aber nicht mehr. Hiermit entlasten wir private Grundstückseigentümer spürbar”.

Liberales Forum in Linnich

22 Dezember 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Mittelstand und Handwerk sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Hier entstehen die meisten Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Gerade Mittelstand und Handwerk leiden aber auch unter unnötiger Bürokratie. Digitalisierung, Onlinehandel, Fachkräftemangel und sterbende Innenstädte sind Herausforderungen für Mittelstand und Handwerk im ländlichen Raum.

Am 7. Januar 2020 wollen wir gemeinsam mit dem Sprecher für Wirtschaft, Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion NRW und Ihnen über die Zukunft von Mittelstand und Handwerk diskutieren.

Liberales Forum am 7. Januar 2020, 19 Uhr, bei Karla und Röschen, Mahrstraße 2, Linnich ein.

Einladung LiberalesForum Mittelstand herunterladen

Stefan Lenzen MdL: Besseres Baustellenmanagement beim Straßenbau

16 Dezember 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Der Kreis Düren hat gemeinsam mit weiteren 24 Kreisen und kreisfreien Städten ‚Letters of Intent‘ zur Baustellenkoordination im NRW-Verkehrsministerium unterzeichnet. Die Kommunen beteiligen sich an einer Plattform für ein besseres Baustellenmanagement. Die verschiedenen Baulastträger, wie die Bahn und die Kommunen, tragen ihre planbaren Baustellen dort ein.

„Ich freue mich, dass der Kreis Düren sich an dem Projekt für ein besseres Baustellenmanagement beteiligt. Ziel der NRW-Koalition ist es, die Weichen für die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur zu stellen. Die Rekordsummen für die Sanierung, die Modernisierung und den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastrukturen haben wir in den Straßenbau investiert. Nun gilt es, den Sanierungsstau koordiniert und beschleunigt zu beseitigen“, so Stefan Lenzen, FDP-Landtagsabgeordneter für den Kreis Düren. „Die bauträgerübergreifende Baustellenkoordination ist ein wesentliches Element, um die negativen Auswirkungen beim Straßenbau durch planbare Baustellen für Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.“

Die Baumaßnahmen der Kreise, Städte und Gemeinden sollen über das Baustellenkoordinations-Webportal TIC Kommunal in die Plattform der Stabsstelle Baustellenkoordination einfließen und stehen so unkompliziert anderen Baulastträgern zur Koordination zur Verfügung. Über die Schnittstelle zum Mobilitätsdatenmarktplatz des Bundes finden sie dann auch Eingang in aktuelle Navigationsgeräte.

FDP LVR: Spitzenergebnis für Klaus Breuer

16 Dezember 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Die Freien Demokraten im Rheinland haben die Liste für die Landschaftsversammlung Rheinland (LVR) gewählt. Der Kandidat aus dem Kreis Düren, Klaus Breuer, wurde mit 92,9 % auf Platz vier gewählt. Angeführt wird die Liste vom FDP-Fraktionsvorsitzenden Lars O. Effertz. Derzeit ist die FDP mit sieben Sitzen im LVR-Parlament vertreten.

„Für mich ist wichtig, dass der Mensch – sowohl auf der Patientenseite wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – im Mittelpunkt unserer Arbeit steht“, betonte Breuer in seiner Vorstellungsrede.

Der Landschaftsverband Rheinland ist insbesondere im kulturellen und sozialen Bereich tätig. Im Kreis Düren finden sich verschiedentliche Einrichtungen des LVR, wie z.B. die Landesklinik in Düren, die LVR-Schule Linnicher Benden oder das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen.

Klaus Breuer, der auch Spitzenkandidat der FDP zur Kreistagswahl ist, gehört seit 2016 als sachkundiger Bürger der FDP-Fraktion in der Landschaftsversammlung an. Er ist dort Mitglied im Krankenhausausschuss und engagiert sich im Arbeitskreis Gesundheit, Jugend und Schule.

„Die gute Platzierung und das starke Ergebnis zeigen, dass der FDP-Kreisverband Düren über ein gutes Standing im Landesverband und wählbare Persönlichkeiten verfügt“, freut sich Alexander Willkomm, Vorsitzender der Freien Demokraten im Kreis Düren.

Stefan Lenzen MdL: Besseres Baustellenmanagement beim Straßenbau

13 Dezember 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

(13.12.19) Der Kreis Düren hat gemeinsam mit weiteren 24 Kreisen und kreisfreien Städten ‚Letters of Intent‘ zur Baustellenkoordination im NRW-Verkehrsministerium unterzeichnet. Die Kommunen beteiligen sich an einer Plattform für ein besseres Baustellenmanagement. Die verschiedenen Baulastträger, wie die Bahn und die Kommunen, tragen ihre planbaren Baustellen dort ein.

„Ich freue mich, dass der Kreis Düren sich an dem Projekt für ein besseres Baustellenmanagement beteiligt. Ziel der NRW-Koalition ist es, die Weichen für die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur zu stellen. Die Rekordsummen für die Sanierung, die Modernisierung und den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastrukturen haben wir in den Straßenbau investiert. Nun gilt es, den Sanierungsstau koordiniert und beschleunigt zu beseitigen“, so Stefan Lenzen, FDP-Landtagsabgeordneter für den Kreis Düren. „Die bauträgerübergreifende Baustellenkoordination ist ein wesentliches Element, um die negativen Auswirkungen beim Straßenbau durch planbare Baustellen für Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.“

Die Baumaßnahmen der Kreise, Städte und Gemeinden sollen über das Baustellenkoordinations-Webportal TIC Kommunal in die Plattform der Stabsstelle Baustellenkoordination einfließen und stehen so unkompliziert anderen Baulastträgern zur Koordination zur Verfügung. Über die Schnittstelle zum Mobilitätsdatenmarktplatz des Bundes finden sie dann auch Eingang in aktuelle Navigationsgeräte.

FDP-Abgeordnete aus Bund und Land zu Gast beim Forschungszentrum Jülich – Zukunftsthemen Energie, Künstliche Intelligenz und Kinder im Blick

10 November 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

© Hanna Buschan, FZJ. V.l.n.r.: Mareike Heuser, Patrick Schunn, Katharina Willkomm MdB, Marcel Hafke MdL, Stefan Lenzen MdL

Das Forschungszentrum Jülich erhielt kürzlich Besuch von drei Abgeordneten der Freien Demokraten. Die Dürener Bundestagsabgeordnete Katharina Willkomm, der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Marcel Hafke und der FDP-Landtagsabgeordnete für den Kreis Düren Stefan Lenzen informierten sich vor Ort über die Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz, Energie und frühkindliche Bildung. Für den FDP-Kreisverband Düren nahm deren stellvertretender Vorsitzender Patrick L. Schunn an dem Termin teil.

Mit dem Vorstandsmitglied Prof. Dr. Sebastian M. Schmidt sowie zwei Wissenschaftlern aus dem Institut für Neurowissenschaft und Medizin bzw. dem Peter-Grünberg-Institut erörterten die Liberalen aktuelle Forschungsprojekte zur Künstlichen Intelligenz (KI). Schmidt betonte dabei, dass die KI Anwendungsmöglichkeiten bieten wird, die wir uns heute noch nicht vorstellen könnten. „Künstliche Intelligenz ermöglicht ungeahnte Chancen. In der Medizin kann sie dabei helfen, komplexe und schwerwiegende Operationen zu vereinfachen und das Leben von Betroffenen zu verbessern“, zog Katharina Willkomm ihr Fazit aus der Diskussion.

Im Anschluss an den Austausch besuchten die Gäste die Kindertagesstätte ‚Kleinen Füchse’. An der noch recht neuen Kita werden derzeit 133 Kinder in acht Gruppen betreut. Wie die kaufmännische Leiterin der ‚Kleinen Füchse’, Mareike Heuser, ausführte, sei der Bedarf an Plätzen deutlich höher. Die Warteliste führt über 100 Kinder. „Mit dem neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz) wird die NRW-Koalition durch die Erhöhung und Dynamisierung der Kindpauschale für eine verlässliche Finanzierung und Planungssicherheit der Kitas sorgen. Wir geben den Kommunen eine Platzausbaugarantie und ermöglichen flexiblere Öffnungszeiten, die gerade berufstätigen Eltern entgegen kommt“, führte Marcel Hafke, der auch Sprecher für Kinder und Familie ist, aus.

Zum Abschluss des Besuchstermins stand ein Austausch mit Dr. Stefan Kasselmann, Projektmanager des Living Lab Energy Campus (LLEC), auf dem Programm. Mit dem LLEC wird das Forschungszentrum zu einem Reallabor für die Umwandlung, Speicherung und Verteilung aller Formen von Energie. Unter Nutzung verschiedenster Daten, wie Wettervorhersagen und Raumnutzungen, soll die Energieeffizienz der FZJ-Gebäude verbessert werden: wann brauche ich in welchem Gebäude/Raum wie viel Energie? Vor Ort wird unter anderem mit Photovoltaik und LOHC-Technologie (Wasserstoffspeicherung) Energie erzeugt. Die Forschungsergebnisse sollen langfristig auch außerhalb des FZJ Anwendung finden. „Die Energiewende gelingt nur mit Forschung, Innovation und Technologieoffenheit. Der LLEC kann Möglichkeiten aufzeigen, wie wir – auch als Privathaushalte – in Zukunft Energie besser speichern und nutzen können. Dies wäre auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz unseres Klimas“, schildert Stefan Lenzen seine Eindrücke.

„Im Forschungszentrum Jülich hat der Kreis Düren nicht nur einen der größten Arbeitgeber der Region, sondern auch einen wichtigen Player in der nationalen und internationalen Forschungslandschaft. Umso wichtiger ist die Anbindung an die Bahnstrecke Aachen-Mönchengladbach-Düsseldorf durch den Lückenschluss Linnich-Baal“, so Patrick L. Schunn.

FDP-Landtagsabgeordnete verschaffen sich Einblick bei der Polizei in Linnich

10 November 2019 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Linnich. Der FDP-Landtagsabgeordnete für den Kreis Düren, Stefan Lenzen, besuchte gemeinsam mit Christian Mangen, Mitglied im Innenausschuss des Landtags, und dem Linnicher FDP-Vorsitzenden Patrick L. Schunn die hiesige Niederlassung des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) und das Büro des Bezirkspolizisten.

Beim LZPD erhielten die liberalen Gäste einen kleinen Einblick in die vielfältige Arbeit am Linnicher Standort. Neben der Erstellung der Dienstausweise, werden in Linnich u.a. die Dienstwaffen der Polizistinnen und Polizisten gewartet. Ein Schwerpunkt bildet die Werkstatt für Polizei-Fahrzeuge. Diese werden hier für den Einsatz ausgestattet oder bei Beschädigungen wieder instandgesetzt.

Bis zum Jahr 2021 sollen die bisherigen Dienstfahrzeuge durch neue, geräumigere und damit für den Einsatz tauglichere Wagen ersetzt werden. Insgesamt wurden 2.200 Fahrzeuge angeschafft. Ein Teil dieser Fahrzeuge landet in Linnich und wird auf den Dienst vorbereitet. Die Freien Demokraten konnten sich vor Ort von den neuen Einsatzwagen einen Eindruck verschaffen. Besonders stolz ist die LZPD-Niederlassung Linnich auf die hauseigene Entwicklung der Hundeboxen. „Jetzt bekommen unsere Beamtinnen und Beamten die Fahrzeuge, die sie selbst schon getestet und für gut befunden haben“, freut sich Christian Mangen.

Im Anschluss an die Besichtigung des LZPD tauschen sich die Liberalen mit der örtlichen Polizei aus. Eine besondere Aufgabe des Bezirkspolizisten liegt im Kontakt mit dem Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Linnich verfügt derzeit über einen Bezirkspolizisten. Das Dienstfahrzeug wird in Kooperation mit dem Aldenhovener Bezirkspolizisten genutzt. „Die NRW-Koalition hat sich auf den Weg gemacht, die Polizei besser auszustatten – technisch und personell“, so Mangen. „Die Stellen für Kommissaranwärter wurden auf 2.500 erhöht. Diese stehen natürlich nicht sofort zur Verfügung, sondern erst nach Abschluss ihrer Ausbildung. Wir setzen darauf, dass die Stellenerhöhung sind auch im ländlichen Raum niederschlägt. Zudem öffnen wir den Polizeidienst wieder für Realschüler.

Seit 2018 werden landesweit jährlich 500 Polizeiverwaltungsassistenten eingesetzt. „Ich freue mich, dass auch die Polizei im Kreis Düren das Angebot nutzt. Damit entlasten wir unsere Polizisten von bürokratischer Arbeit. Wir brauchen mehr Polizei auf der Straße und weniger hinter dem Schreibtisch“, führt Stefan Lenzen aus.

„Die Polizei gehört zu Linnich. Der Verlust der Bereitschaftspolizei und der Polizeischule war für Linnich schmerzhaft. Mit LZPD und dem neu entstehenden Regionalen Trainingszentrum wird die Polizei-Tradition erhalten“, so Schunn. „Ein Bezirkspolizist statt früher drei für das gesamte Stadtgebiet darf kein dauerhafter Zustand bleiben. Mehr Polizistinnen und Polizisten in NRW, muss auch zu einer personellen Stärkung in Linnich führen. Zudem sollte über eine Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei und Ordnungsamt nachgedacht werden.“