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Den Strukturwandel als Chance begreifen

Juni 19, 2019 8:38 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Der FDP-Kreisverband Düren lud gemeinsam mit der hiesigen Bundestagsabgeordneten Katharina Willkomm zu einer Diskussionsveranstaltung nach Lich-Steinstraß. Unter der Fragestellung ‚Strukturwandel – Wie können wir ihn für unsere Region nutzen?’ diskutierten NRW Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann, Prof. Dr. Christiane Vaeßen vom Zweckverband Region Aachen, Michael Eyll-Vetter, Leiter der Sparte Tagebauentwicklung von RWE Power sowie Frank Drewes von der Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich. In seiner Begrüßungsrede plädierte der stellv. FDP-Kreisvorsitzende und Sprecher für Wirtschaft und Energie Klaus Breuer dafür, den bevorstehenden Strukturwandel „als Chance zu begreifen. Als Chance unsere Region fit für die Zukunft zu machen. Für uns Freie Demokraten steht dabei die Schaffung von ausreichend Ausbildungs- und Arbeitsplätzen im Fokus.“ Christoph Dammermann, der die Ergebnisse der Kommission für Wachstum, Struktur und Beschäftigung kurz skizzierte, warb dafür neue, innovative Projekte zu entwickeln. Diese könnten mit den Strukturmittel finanziell gefördert werden. „Als Landesregierung arbeiten wir daran, dass NRW Industrieland bleibt und wir gleichzeitig CO2-Emmissionen nachhaltig reduzieren. Im Rheinischen Revier entscheidet sich, ob dieser Transformationsprozess gelingt und wir Vorreiter beim Klimaschutz werden.“ „Der Weg ist noch weit. Aber es bieten sich auch tolle Chancen für die Region, durch Innovation und attraktive Standorte zu einem echten Vorreiter zu werden. Also: Ärmel hochkrempeln, los geht’s!“, fordert Katharina Willkomm.

Stefan Lenzen MdL: NRW-Koalition investiert 5.5 Mio. Euro in Sportstätten im Kreis Düren

Juni 18, 2019 8:41 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar
Das Land Nordrhein-Westfalen investiert in den kommenden vier Jahren 300 Millionen Euro in die Sportinfrastruktur vor Ort. „Mit dieser Modernisierungsoffensive erfolgt eine Trendwende: Das Ziel ist, die rund 38.000 Sportstätten in unserem Land zu modernisieren, zu sanieren und zukunftsweisend unter nachhaltigen und barrierefreien Gesichtspunkten auszubauen“, erklärt Stefan Lenzen. Gefördert werden auch Investitionsmaßnahmen zur Ausstattung, zum Umbau und zum Ersatzneubau von Sportstätten. Das Förderprogramm zielt ebenfalls auf die begleitende sportfachlich notwendige Infrastruktur unter besonderer Berücksichtigung einer energetischen Ertüchtigung, digitaler Modernisierung, zur Vermeidung von Unfällen und zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit.
Die Sportvereine, Kreis- und Stadtsportbünde sowie die Sportverbände sind jetzt aufgerufen, der Landesregierung ihre Fördervorschläge zu unterbreiten. Im Kreis Düren stehen den Sportvereinen 5.560.030 Euro zur Verfügung. Das Programm soll dem Breitensport zu Gute kommen, deshalb sind Profi-Sportvereine der ersten Ligen davon ausgeschlossen. Das nutzerfreundliche bürokratiearme Programm zeichnet sich durch ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Förderzuwendungen bis 100.000 Euro sowie durch einen unkomplizierten einfachen Verwendungsnachweis für alle Förderbescheide aus. „Der Sport kann deshalb in seiner ganzen Breite von dem Landesprogramm und einer funktionstüchtigen und zeitgemäßen Sportinfrastruktur profitieren“ freut sich Stefan Lenzen.
Alle Investitionsvorhaben in Sportstätten ab einer Bagatellgrenze von 10.000 Euro sind förderfähig. Der Eigenanteil kann durch bürgerschaftliche Eigenleistung, Beiträge Dritter oder durch Spenden aufgebracht werden. Im Einzelfall kann auch eine 100-prozentige Förderung erfolgen.
Stadt
Förderung
Aldenhoven
300.000,00
Düren, Stadt
1.218.225,00
Heimbach
300.000,00
Hürtgenwald
300.000,00
Inden
300.000,00
Jülich
441.805,00
Kreuzau
300.000,00
Langerwehe
300.000,00
Linnich
300.000,00
Merzenich
300.000,00
Nideggen
300.000,00
Niederzier
300.000,00
Nörvenich
300.000,00
Titz
300.000,00
Vettweiß
300.000,00
Gesamt:
5.560.030

Veranstaltung: Strukturwandel gestalten

Juni 5, 2019 11:24 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Der Strukturwandel im Rheinischen Revier ist unausweichlich. Die „Kohle-Kommission“ hat vorgeschlagen, die Kohleverstromung in Deutschland 2038 einzustellen. Wie können wir diese Veränderung nutzen, um gute Arbeitsplätze und Wohlstand auch für die nächste Generation zu ermöglichen? Über die Vorstellungen von Landesregierung, Unternehmen und Forschungseinrichtungen und nicht zuletzt der Bürgerinnen und Bürgern wollen wir diskutieren mit
  • Christoph Dammermann, Staatssekretär Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Prof. Dr. Christiane Vaeßen, Geschäftsführerin Region Aachen – Zweckverband
  • Michael Eyll-Vetter, Leiter Sparte Tagebauentwicklung, RWE Power Aktiengesellschaft
  • Frank Drewes, Stadtentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG (SEG Jülich)
unter der Moderation der Bundestagsabgeordneten für Düren Katharina Willkomm, Sprecherin für Verbraucherschutz der Freien Demokraten im Bundestag. Freitag, 14. Juni 2019 Bürgerhalle Lich Steinstraß Matthiasplatz 8 52428 Jülich Saal Beginn 18:00 Uhr / Einlass 17:30 Uhr Bitte melden Sie sich unter https://www.katharina-willkomm.de/strukturwandel an.  Bitte geben Sie diesen Termin auch an interessierte Personen in unserer Region weiter. Sie haben noch Fragen? Scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen. Per E-Mail: katharina.willkomm@bundestag.de oder telefonisch: 030 227-79324. Veranstalter ist Katharina Willkomm MdB in Zusammenarbeit mit dem FDP Kreisverband Düren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Linnicher Liberale wollen Linnich und Europa erneuern

Mai 31, 2019 9:49 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Die Freien Demokraten Linnich trafen sich gut eine Woche vor der Europawahl zu ihrem jährlichen Stadtparteitag. Der Vorsitzende Patrick L. Schunn konnte den Landtagsabgeordneten für den Kreis Düren, Stefan Lenzen, als Gastredner begrüßen. Der Abgeordnete brachte gute Nachrichten aus Düsseldorf mit nach Linnich. Er hatte sich am Tag zuvor mit Vertretern von Nahverkehr Rheinland getroffen. „Die Planungen für den Lückenschluss Linnich-Baal sind weit gediegen. Planung und Umsetzung bis 2025 sind realistisch“, erklärte Lenzen. Die Freien Demokraten im Landtag würden sich dafür einsetzen, dass das Projekt noch vor der Sommerpause auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses komme. „Derzeit muss das Verkehrsministerium noch einige Details prüfen“. Positive Entwicklungen gäbe es bei der Ortsumgehung Rurdorf. „Das Projekt wurde durch die schwarz-gelbe Landesregierung hochgestuft. Bei ausreichenden Kapazitäten werden die Planungen noch in dieser Legislaturperiode fortgesetzt. Unter rot-grün blieb die Ortsumgebung jahrelang in der Schublade liegen.“ Mit dem Pakt für Kinder und Familien sorge Familienminister Joachim Stamp (FDP) für mehr Qualität in der Kita-Betreuung und gebe den Kommunen eine Platzausbaugarantie. „Wir investieren in flexiblere Betreuungszeiten und in die Sprachförderung unserer Kinder. Wir sorgen dafür, dass dringend benötigte Plätze geschaffen werden“, führte Lenzen aus. Er freute sich zudem über die Ausschreibung des Heimatpreises durch die Stadt Linnich, welche auf eine Initiative der FDP/PIRATEN Fraktion zurückgeht. „Wir dürfen den Begriff ‚Heimat’ nicht den Rechten überlassen. Heimat ist vielfältig. Das wollen wir mit dem Landesprogramm sichtbarer machen.“ In seinem politischen Rechenschaftsbericht forderte Partei- und Fraktionsvorsitzender Patrick L. Schunn Trendwenden in der Linnicher Politik. „Wir brauchen eine Trendwende in der Wirtschaftspolitik.“ Während sich die Nachbarkommunen entwickeln, neue Gewerbegebiete auf den Weg bringen, habe die Ratsmehrheit eine schwere Fehlentscheidung getroffen. Der Bau von Windrädern südlich von Boslar war der „Todesstoß für ein vollwertiges Gewerbe- und Industriegebiet.“ Mit der Nähe zur Autobahn und zum neuen Brainenergy Park wäre der Standort ideal gewesen. Bei der Diskussion um neue Gewerbe- und Industrieflächen dürften aber nicht die bestehenden Geschäfte und Unternehmen vernachlässigt werden. „Sie tragen eine nicht unerhebliche Last bei der Sanierung des städtischen Haushalts. Wenn die Trendwege gelingt und wir ab 2021 wieder Überschüsse erzielen muss Schluss sein mit der Erhöhung der Gewebesteuer.“ Eine Trendwende forderte Schunn auch bei der Digitalisierung. „Die neuen Bau- und Gewerbegebiete müssen von Beginn an 5G-fähig sein und der Bestand muss sukzessive bei Baumaßnahmen entsprechend ausgebaut werden.“ Die digitale Infrastruktur sei heute genauso wichtig, wie die Verkehrsinfrastruktur – für die Bürger, die Unternehmen und auch für die Landwirtschaft. „Deshalb brauchen wir 5G an jeder Milchkanne.“ Für die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl gab Schunn ein klares Ziel aus: „Wir wollen mit einem starken Team, einem unterscheidbaren Programm und einem großartigen Wahlkampf das beste Ergebnis in unserer Geschichte holen und dann unsere Heimat erneuern.“ FDP-Kreisvorsitzender Alexander Willkomm, der durch den Parteitag führte, berichtete von den Planungen der Kreis-FDP zur Kommunalwahl. „Der Strukturwandel wird ein entscheidendes Thema. Wir wollen, dass jede Maßnahme, jedes Projekt, daran gemessen wird, wie viele Arbeitsplätze hier bei uns im Kreis entstehen. Wir brauchen keine Prestigeprojekte, sondern Ausbildungs- und Arbeitsplätze.“ Die Bezirksvorsitzende der Liberalen Frauen Andrea Wolff warb in Ihrem Grußwort für mehr Frauen in der Politik. Im Rahmen von Zielvereinbarungen wollen die Freien Demokraten ihren eigenen Frauenanteil auf allen politischen Ebenen erhöhen. Für die Jungen Liberalen (JuLis) dankte die stellvertretende Kreisvorsitzende Silke Harf dem Linnicher FDP-Vorsitzenden für sein Engagement bei den JuLis, welches zum Jahresende alterbedingt enden werde. Schunn ist seit Januar 1999 Mitglied der JuLis und war u.a. Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender im Kreis Düren. Dass der Parteitag den Kassenbericht für 2018 einstimmig genehmigt, lag sicherlich auch den positiven Zahlen, von denen FDP-Schatzmeister Udo Jansen berichten konnte. Das vergangene Jahr konnte über einem deutlichen Überschuss abgeschlossen werden. „Wir sind gut gewappnet für die Kommunalwahl 2020“, so Jansen. Die bevorstehende Europawahl war ebenfalls Thema bei den Linnicher Liberalen. Ihr Vorsitzender tritt als Spitzenkandidat des Bezirksverbands Aachen bei der Europawahl an. In einem einstimmig beschlossenen Wahlaufruf bekannten sich die Freien Demokraten zu einem vereinten Europa. Sie sprachen sich für eine klare Aufgabenverteilung zwischen EU und Mitgliedsstaaten, eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, ein europäisches Asyl- und Migrationssystem, eine ambitionierte europäische Klimaschutzpolitik und gegen Uploadfilter aus. In ihrem Grußwort sprach sich die Bundestagsabgeordnete Katharina Willkomm zudem für die Stärkung des europäischen Parlaments aus.

Liberales Forum mit Rainer Matheisen: Der Brexit und seine Folgen

Mai 15, 2019 9:49 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Die Freien Demokraten luden zum Thema ‚Der Brexit und seine Folgen‘ zu einem Liberalen Forum nach Ederen ein. Als Gast konnten die Liberalen den FDP-Landtagsabgeordneten Rainer Matheisen gewinnen. Matheisen ist Sprecher der FDP-Fraktion in der Enquetekommission zu den Auswirkungen des Brexit für Nordrhein-Westfalen. „Wir befinden uns in einer unklaren und unsicheren Situation. Wann der Brexit tatsächlich kommt, bleibt abzuwarten“, so Matheisen. Der Austritt war zunächst für den 29. März 2019 vorgesehen. Die britische Regierung, die den ausgehandelten Deal nicht durch das Unterhaus bringen konnte, bat mehrfach um Verlängerung. Inzwischen ist der 31. Oktober 2019 als Austrittsdatum im Gespräch. Ein frühzeitigeres Ausscheiden kann allerdings auch nicht ausgeschlossen werden. „Bei der Bewältigung der Folgen des Brexit müssen wir die Menschen in den Mittelpunkt stellen: die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Studentinnen und Studenten sowie die Kleinunternehmer, die ihre Firma in britischer Rechtsform führen“, erläutert Matheisen die Herausforderungen, die ein Austritt des Vereinigten Königreichs mit sich bringt. Mit der Gründung eines Londoner Büros von NRW.Invest durch Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und der Berufung von Friedrich Merz zum Brexit-Beauftragten des Landes NRW sei unser Land gut gerüstet. „Der Brexit wird nicht spurlos an uns vorübergehen. Der Kreis Düren muss sich den Herausforderungen stellen und die damit verbundenen Chancen nutzen. Wir brauchen endlich eine Brexit-Strategie für den Kreis Düren“, forderte FDP-Kreisvorsitzender Alexander Willkomm in seinem Statement. Der Linnicher FDP-Vorsitzende und Europakandidat Patrick L. Schunn bedauerte den bevorstehenden Austritt der Briten. „Wir verlieren einen wichtigen Partner für freien Handel, soziale Marktwirtschaft und gegen zentralistische Bestrebungen. Die pro-europäische Einstellung der jungen Briten lässt hoffen, dass das Vereinigte Königreich eines Tages wieder Teil der Europäischen Union wird.“

Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Zukunft Europas

April 23, 2019 3:29 pm Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Liebe Parteifreundinnen, liebe Parteifreunde, am 26. Mai ist Europawahl. Im Vorfeld dieser Wahl lade ich Sie im Namen des Kreisvorstandes herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Zukunft Europas am Dienstag, dem 30.04.2019 um 19 Uhr im Restaurant Rotes Einhorn Monschauer Landstraße 152, 52355 Düren ein. Zu Gast sind: Alexander MIESEN: Präsident des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Yves DERWAHL: Europakandidat der PFF Patrick L. SCHUNN:Kandidat zur Europawahl der FDP aus unserem Kreisverband Die Deutschsprachige Gemeinschaft ist eine der drei Gemeinschaften des Königreichs Belgien und somit ein Gliedstaat des belgischen Bundesstaates. Ich freue mich über Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich unter a.willkomm@fdp-dueren.dean, damit wir die Teilnehmerzahl abschätzen können. Mit freundlichen Grüßen Alexander Willkomm (Vorsitzender)

Einladung zum Liberalen Forum mit Rainer Matheisen MdL: Der BREXIT und die Folgen!

April 5, 2019 8:18 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Should I stay or should I go? Die Briten haben sich in einem Referendum knapp für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Zwei Jahre lang wurde verhandelt. Das britische Unterhaus lehnte den Brexit-Deal ab, ebenso einen No-Deal und ein zweites Referendum. Der Brexit soll verschoben werden. Ob der Brexit am 29. März, 1. Juni oder später erfolgt, er bleibt nicht ohne Folgen für Deutschland, NRW und unsere Region. Was bedeutet der Brexit für Europa? Wie bereitet sich Nordrhein-Westfalen auf den Brexit vor? Diese Fragen wollen wir mit unserem Europakandidaten Patrick L. Schunn und dem Landtagsabgeordneten Rainer Matheisen diskutieren. Matheisen ist Sprecher der FDP-Landtagsfraktion in der Enquetekommission „Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (,Brexit') im Hinblick auf die Folgen und Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen" Die Veranstaltung ist öffentlich!

Katharina Willkomm beim FDP Ortsverband Kreuzau

März 31, 2019 3:41 pm Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Es fanden keine Wahlen bei der FDP in Kreuzau statt. Deshalb gab es mehr Zeit zum politischen Gedankenaustausch zu verschiedenen aktuellen Themen mit  MdB Frau Katharina Willkomm. Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Egbert Braks , gab einen Überblick zum vergangenen Jahr und meint: „Im Ortsverband  sind wir strukturell gut aufgestellt; in der Kommunalpolitik gilt es immer wieder, zwischen den unterschiedlichen Parteienansichten den gangbarsten Weg zu unterstützen“. Kommunalpolitik ist auch immer abhängig von den öffentlichen Aussagen der Bundespartei. Deshalb gab Frau Katharina Willkomm als Bundestagsabgeordnete und stellv. Kreisvorsitzende einen Einblick in aktuelle Themen. Den Kreis Düren betrifft hier besonders das Ende der Braunkohleförderung im „Rheinischen Revier“. Auch wenn Milliarden Gelder für die Zukunft zugesagt sind, muss der Strukturwandel aktiv angepackt werden, die Versorgungssicherheit in der Stromwirtschaft gewährleistet sein und der Strom weiterhin „bezahlbar“ bleiben. Weitere Themen: der § 219 muss abgeschafft werden, jede Frau  muss sich im Internet informieren können, wir müssen hier fortschrittlicher und digitaler denken. Ein  Schwerpunkt ist auch die anstehende Europawahl. Die Europawahl muss eine „Gestaltungswahl“ für ein weiterhin zukunftsorientiertes Europa werden und nicht eine „Protestwahl“ gegen bestehende nationale Regierungen. Die FDP bekennt sich zu einem Europa, das in „großen, europäischen Fragen“ Antworten gibt, Verantwortung übernimmt und sich als handlungsfähige Einheit darstellt. Dies gilt auch besonders für diese unsere grenznahe Dreiländerregion.

FDP-Bezirksparteitag: Klares Signal für Europa

März 28, 2019 10:45 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Beim FDP-Bezirksparteitag begrüßte der Bezirksvorsitzende Markus Herbrand im gut gefüllten Eurode-Business-Center den Beigeordneten der Stadt Kerkrade Dion Schneider (VVD) sowie als Redner des Tages den FDP-NRW Spitzenkandidaten zur Europawahl Moritz Körner. In seiner Rede betonte Körner, dass die EU „politische Reformen anstoßen und die Zukunftsthemen für die EU voranbringen muss“. Er forderte mehr Investitionen in Forschung und Innovation sowie eine neue Grundfreiheit, die Bildungsfreizügigkeit. Die EU brauche zudem „eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden und ein Europäisches Kriminalamt gegen Terrorismus. Ein Europa, das seine Bürger schützt, braucht effektive Zusammenarbeit, aber eben keine neuen Grenzen und Schlagbäume. Sichere Außengrenzen und offene Binnengrenzen sind dafür die Voraussetzung“, so Körner. In seinem Bericht ging der Bezirksvorsitzende Markus Herbrand auf die allgemeine politische Lage in Deutschland ein. „Es rächt sich nun, da die Konjunktur an Fahrt verliert, dass sich die Regierung wesentlich auf Konsum- und Transferpolitik verständigt hat. In Berlin vergisst man, die Weichen richtig zu stellen und wichtige Zukunftsinvestitionen anzuschieben“ so der Euskirchener Bundestagsabgeordnete. Herbrand vermeldete zudem leicht zunehmende Mitgliederzahlen im Bezirksverband. Stefan Lenzen vermeldete in seinem Schatzmeisterbericht den Zuhörern, dass der Bezirksverband schuldenfrei ist und dank der gestiegenen Einnahmen aus Spenden und Mandatsträgerbeiträgen einen neuen Rekordüberschuss erzielt hat. „Der Verband steht auf finanziell gesunden Beinen“, so Lenzen. Neben Moritz Körner sprach auch der Spitzenkandidat der Freien Demokraten im Bezirk Aachen, Patrick L. Schunn, zu den Parteifreunden. „Diese Europawahl ist keine gewöhnliche Europawahl. Diese Europawahl ist eine Richtungsentscheidung. Wir entscheiden darüber, welches Europa wir wollen. Wir Freien Demokraten wollen ein Europa der Subsidiarität mit klarer Aufgabenverteilung zwischen EU, den Nationalstaaten sowie den Regionen. Wir wollen ein Europa der Bürger mit einem starken Europaparlament. Wir wollen ein Europa der Stabilität. Im Euro-Raum müssen wieder klare Regeln gelten. Wir brauchen ein Maastricht 2.0", forderte Schunn. Der Dürener FDP-Kreisvorsitzende Alexander Willkomm brachte im Namen des Bezirksvorstands einen Antrag ein, der mit einem klaren Signal für Europa einstimmig beschlossen wurde. „Vor dem Hintergrund des Strukturwandels vom Kohlerevier zur Innovationsregion ist der Ausbau der Forschungslandschaft in der Region von entscheidender Bedeutung“, so Willkomm. In dem Antrag fordern die Freien Demokraten zudem den Ausbau von Grenzinfopunkte bzw. der Grenzgänger-Sprechtage in der Region und eine Brexit-Strategie. Der Bezirksparteitag nominierte aus dem Kreis Düren, die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Katharina Willkomm und Klaus Breuer als Delegierte zum Bundesparteitag und den Europakandidaten Patrick L. Schunn zum Delegierten für den Kongress der europäischen Liberalen (ALDE).

FDP-Kreisparteitag im Zeichen von Europa

März 28, 2019 10:43 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar Die Freien Demokraten im Kreis Düren trafen sich in Merzenich zu ihrem diesjährigen Kreisparteitag. Als Gastredner konnten die Kreisliberalen Marcel Hafke begrüßen. Er ist stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW und deren Sprecher für Kinder und Familie sowie Digitalisierung. „Wir haben nach sieben Jahren rot-grün eine nicht auskömmliche Finanzierung der Kitas vorgefunden“, bilanzierte Hafke. Familienminister Dr. Joachim Stamp (FDP) habe nach Amtsantritt schnell reagiert und ein Kita-Rettungsprogramm in Höhe von einer halbe Milliarde Euro auf den Weg gebracht. Mit der Überarbeitung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) will die Koalition für eine finanzielle Auskömmlichkeit sorgen, die Qualität verbessern und mehr Beitragsfreiheit schaffen. Dafür werden 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Die Kommunen erhalten eine Platzausbaugarantie, das zweite Kita-Jahr wird landesweit beitragsfrei und die Sprachförderung wird gestärkt. „Die Digitalisierung verändert unsere Welt nachhaltig“, so Hafke. Die Wertschöpfungskette verändere sich. Persönliche Daten werden ein immer wichtigeres Handelsgut, daher müsse die Politik dafür Sorge trage, dass die Selbstbestimmung über die eigenen Daten wieder hergestellt wird. Beim Klimaschutz warb Hafke für eine progressive Haltung. „Es ist richtig, dass sich junge Leute Gedanken über ihre Zukunft machen“, erklärte Hafke im Hinblick auf die Fridays4Future-Demonstrationen, auch wenn er sich diese eher nach Schulzeit wünschen würde. Das Klima habe sich in den letzten 60 Jahren dramatisch verändert. Die Dürreperioden hätten zugenommen und inzwischen seien mehr Menschen aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels auf der Flucht als aufgrund von Kriegen. Hafke sprach sich für Technologieoffenheit und einen Ausbau der regenerativen Energien aus. „Wir müssen mehr in Innovationen investieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Industrie und Arbeitsplätze zu halten.“ Die Energiewende griff auch FDP-Kreisvorsitzender Alexander Willkomm in seinem Rechenschaftsbericht auf: „Der Strukturwandel muss endlich gestaltet werden. Projekte müssen daran gemessen werden, wie viele Arbeitsplätze sie schaffen. Wir brauchen im Kreis ausreichend Industrie- und Gewerbeflächen, um neue Unternehmen ansiedeln zu können. Die Wirtschafts- und Strukturförderung muss neu ausgerichtet werden. Wir brauchen mehr Schlagkraft, um das Beste für den Kreis und unsere Region herauszuholen.“ Für die Europawahlen seien die Freien Demokraten gut aufgestellt. Ihr Kandidat, Patrick L. Schunn, ist auch Spitzenkandidat des Bezirksverbands Aachen und mit Platz 36 auf der Bundesliste gut positioniert. In einem mit großer Mehrheit beschlossenen Antrag fordern die Liberalen, den Kreis Düren fit für Europa zu machen. „Der Kreis Düren liegt im Herzen Europa. Mit unserer Nähe zu den Niederlanden und Belgien profitieren wir von der Freizügigkeit von Menschen, Waren und Dienstleistungen“, so Schunn in der Antragsbegründung. Konkret fordern die Freien Demokraten einen Grenzinfo-Punkt bzw. Grenzgängersprechtage, da „Wohnen, Arbeiten und Studieren für die Menschen in unserem Kreis Teil ihres Lebens ist – und da braucht es eine gute Beratung.“ Die nächstgelegenen Grenzinfopunkte bzw. Sprechtage sind in Aachen, Heinsberg und Mönchengladbach. „Der bevorstehende Brexit, ob er nun am 29. März oder ein paar Monate später stattfindet, wird nicht ohne Auswirkungen für Deutschland, NRW und den Kreis Düren bleiben. Unser Kreis muss sich für den Brexit wappnen. Wir brauchen eine Brexit-Strategie“. Der Brexit beschäftige auch den Bundestag, wusste die Dürener Bundestagsabgeordnete Katharina Willkomm zu berichten. Die Freien Demokraten unterstützen die britischen Freunde von den Liberal Democrats bei der Forderung nach einem zweiten Referendum. „Beim Verbraucherschutz haben wir Europa viel zu verdanken: Reiseentschädigung, mehr Produktsicherheit, Wegfall der Roaming-Gebühren“, führte die verbraucherpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion aus. Willkomm kritisierte in ihrem Bericht aus Berlin die Verschärfung der Mietpreisbremse. „Die Mietpreisbremse funktioniert nicht. Die Mieten steigen stärker denn je. Statt Verschärfungen braucht es mehr Anreize, um Wohnraum zu schaffen.“ Für die Kommunalwahl im kommenden Jahr sehen sich die Freien Demokraten gut aufgestellt. „Wir werden den Bürgerinnen und Bürgern ein personell und inhaltlich attraktives und spannendes Angebot machen“, so Alexander Willkomm abschließend.